Osterprojekt 2019 "Büro des Direktors jetzt ganz schmuck"  Die Fünftklässler der Regelschule Floh haben für den Frühling gebastelt. Bei einem Projekt stellten sie die schönsten Gestecke und Fensterbilder her.. Floh - Es musste unbedingt der kleine blaue Deko-Holzhase sein. Franz hatte ihn für sein Gesteck entdeckt. Schnell klebte der Fünftklässler die Eierschale fest. Noch etwas Moos hinein und schon konnte die Figur daraufgesetzt werden. Auf diese Weise entstand ein ganz individuelles Ostergeschenk. Unbedingte Hingucker waren auch die Frühlingsgestecke von Felicia und Desiree. An drei Projekttagen der vergangenen Woche stellten die Fünftklässler der Regelschule in Floh sehr viele bunte Gestecke zusammen. Eines war schöner als das andere. Das Frühlingsprojekt machte es möglich. Wie immer setzte es sich für die Klassen 5a und 5b aus drei Stationen zusammen. Viel Geschick und natürlich auch etwas Geduld brauchte man beim Herstellen der Gestecke. Obendrein war Kreativität gefragt. Lehrerin Martina Endter gab kurz Anleitung. Farblich musste alles stimmen. Auch die Anordnung von Zweigen, Kunstblumen und kleinen Accessoires, wie Vögelchen oder Schmetterlingen, war nicht zu unterschätzen. Schließlich wurden die Gestecke bewertet. Mühe gegeben hat sich jeder Schüler. Das Bauen von kleinen Vogelnestern war nicht ganz so einfach, es gelang den Fünftklässler aber auch recht gut. Nachdem die Gestecke fertig waren, galt es für die Schüler Plastikeier so zu bekleben, dass am Ende niedliche Osterhasen entstanden. Auch die mit Perlen und buntem Papier verzierten Eier zum Aufhängen sahen allerliebst aus. Soweit Station eins. Weiter ging es in der Schulküche. Dort wurde mächtig geschwitzt. Das Zubereiten von Hefeteig war angesagt und Hefe braucht eben die entsprechende Temperatur, um zu "gehen". Eifrig belegten die Kinder Sandwiches, kreierten aus dem Hefeteig Hasen, gaben sich beim Schmieren von Brötchen große Mühe und bereiteten sogar Pizzaschnecken zu. "Am Vortag waren alle Speisen in der ersten Pause schon weg", erzählte Lehrerin Peggy Hamatschek. Und auch an den beiden weiteren Projekttagen gab es vor der Küchentür einen großen Andrang. Ganz Eifrige kamen mit ihren Bestellungen schon vor Pausenbeginn. Für alle war genug da. Beispielweise hatten die Fünftklässler zehn Packungen Eier verarbeitet - die Schalen gaben sie an Martina Endter zum kreativen Gestalten weiter. Fehlt noch die letzte Station - das Anfertigen von Fensterbildern. Hier arbeiteten die Finger der Kinder. Korrektes Ausschneiden stand auf dem Programm. Umgang mit Schere und Cutter strengte an, war aber zu schaffen. "Drei Stunden ausschneiden - das ist nicht ohne", meinte auch Lehrerin Bärbel Bachner. Insgesamt aber sprach sie allen Bastlern ein großes Lob aus. Gerade Blätter und Blumen seien nicht ganz einfach auszuschneiden gewesen. Finn und Jeremia arbeiteten an Käfern im XL-Format. Nico und Conni schnitten Vögel und Grashalme aus. Verteilt wurden die Ergebnisse im Schulhaus. Die große Eingangstür schmücken jetzt frühlingshafte Bilder. Das Büro des Direktors wurde durch Fensterschmuck ebenso aufgewertet. Im Lehrerzimmer sind Frühlingsgrüße an den Fenstern zu finden. Im Asbacher Einkaufsmarkt kamen Projektergebnisse der Regelschüler an die Fenster. Und auch der Pflegedienst Eck bekam einige Schülerarbeiten zum Verschönern der Einrichtung. "Also ich fand das Basteln der Gestecke am besten", erklärte Fabian. Julian stimmte ihm zu und meinte: "Ja - das hat viel Spaß gemacht". Nach kurzem Überlegen meinten die beiden Jungs weiter: "In der Küche war es auch schön - aber warm." Das Frühlingsprojekt hat in den fünften Klassen der Regelschule in Floh jährlich seinen Platz und ist als Vorfreude auf den Frühling zu verstehen. Damit einher geht außerdem ein Frühlingsprogramm, das den Senioren beim Pflegedienst Eck vorgeführt wurde. Weiter gehört ein gemeinsames Frühstück in der Schule dazu. Und eine - etwas vorgezogene - Ostereiersuche bereitet den Kindern auch jedes Jahr viel Spaß. Bild: Liv-Marlen, Desireé und Felicia gaben sich beim Zusammenstellen ihrer Gestecke große Mühe. Bild und Text: Annett Recknagel Quelle: In: https://www.insuedthueringen.de/region/schmalkalden/Buero-des-Direktors-jetzt-ganz- schmuck;art83450,6646824     vom 31.03.2019